3. Symposium des Instituts für existentielle Bewusstseinsforschung

Date: Donnerstag, November 22, 2018 - Freitag, November 23, 2018
Location: Schloß Kränzlin


Am 22. und 23.11 2018 trafen sich auf Schloß Kränzlin Wissenschaftler aus den Bereichen Quantenphysik, Medizin, Philosophie und Bildung, um im Rahmen des Instituts für existentielle Bewusstseinsforschung Informationen, Reflexionen und Projekte für die Zukunft auszutauschen. Im gemeinsamen Austausch ging es u.a. darum, abzustimmen, welche gesicherten Kenntnisse und Aussagen im Hinblick auf eine fundamentale Theorie des Bewusstseins möglich sind. In den jeweiligen Vorträgen und wurde deutlich, wie die Komplexität der vielfachen Fragen um Bewusstsein darstellbar ist.
Wie bedingen sich Geist und Materie einerseits und Bewusstes und Unbewusstes andererseits im RaumZeit Kontinuum, wie lassen sich Ereignisse in einer logischen Abfolge erklären? Gibt es eine sinngebende Ordnung bei synchronen Ereignissen? Welche Dimensionen können welche Bewusstseinsbereiche erklärend abdecken?

Prof. Johannes Heinrichs wies in seinem Vortrag: Die Sinnelemente des menschlichen Selbstbewusstseins als Gefüge verschiedenartiger Gegensätze auf die philosophische Notwendigkeit hin über Bewusstsein im Sinne der Logik der Selbstreflexion zu sprechen.

Daniel Dick erarbeitete die archimedischen Standpunkte verschiedener Bewusstseinsmodelle und die Möglichkeit einer multi- und  a-perspektivischen Dimension der Bewusstseinsentfaltung.

Robert Polnicky formulierte die Grundsätze seines entwickelten „Dynamischen Paradigmas“, deren radikale Position des Hier und Jetzt auf alle Sinnebenen hin untersucht und Sinngebend koordiniert sind.

Stefan Dreschler stellte eine Konzeption für eine neue Bildung aufbauend auf einem neuen Paradigma vor, in der Kindern ermöglicht wird sich Herausforderungen individuell und betreut zustellen, um Freiheit, Verantwortung und Freundschaft zu erlernen.

Marcus Schmieke erläuterte die doppelte Komplementarität von Materie und Geist, sowie von Unbewussten und Bewussten in Zusammenhang mit verschiedenen Reflexionstiefen und sich bedingender Bewusstseinsbereichen.

Prof. Jan Rak stellte den Zusammenhang von relationaler Gravitationstheorie, der Relativitätstheorie und der quantenphysikalischen Bedingungen der Erklärungen her und unter welchen Annahmen welche Theorien sinnvoll sind.

Im Bemühen um eine Erweiterung bestehender Konzepte ist die Relevanz vieler verschiedenen Dimensionen menschlicher Erfahrungen vorurteilsfrei mit eigenen und anderen Konzepten zu prüfen und aufmerksam zu sein für dynamische Neuentwicklungen zu sein.

Die Bereitschaft, die bisherige Komfortzone zu verlassen, um angemessene Werte, Ziele und gesellschaftliche Grundausrichtungen im Hinblick auf einen globalen Transformationsprozess zu definieren wurde durch verschiedene Reflexionsrunden des Symposiums deutlich. Im Spannungsfeld vom Erleben „objektiver Realität“ und „gelebter Reflexion“ bleiben viele Fragen. Das Bemühen, auf diese Fragen Antworten zu geben, ist ein zentrales Anliegen des Instituts und seiner engagierten Mitarbeiter.

Programm:

22. November 2018, Donnerstag:
10:00-10:30 Einführung in das Symposium und Präsentation der Webseite
10:30-12:00 Johannes Heinrichs: Die Sinnelemente des menschlichen Selbstbewusstseins als Gefüge verschiedenartiger Gegensätze
Reflexion: Daniel Dick
12:00-13:30 Daniel Dick: Multiperspektivische Phänomenologie zur existentiellen Bewusstseinsforschung in Bezug auf die orthogonale Komplementarität
Reflexion: Johannes Heinrichs
13:30-14:30 Mittagessen
14:30-16:30: Robert Polnicky: Dynamic Paradigm
Reflexion: Marcus Schmieke
16:30-18:00 Exkurs: Visionen einer neuen Schule und Universität
18:00-18:30 Zusammenfassung
18:30 Abendessen

23.November 2018, Freitag:
10:00- 11:30 Marcus Schmieke: Selbstbewusstsein und die orthogonale Komplementarität
Reflexion: Jan Rak
11:30- 13:00 Jan Rak: Physik des Bewusstseins and Teslas Erbe
Reflexion: Robert Polnicky
13:00- 14:00 Mittagessen

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