Prof. Peter Mulacz – Neues Denken vs. Altes Denken – Quanteninflation und -illusion in der Parapsycholgie

Prof. Peter Mulacz verbindet in seinem Vortrag „Neues Denken im Vergleich zum Alten Denken“ Parapsychologie und Quantenphysik. Das Alte Denken wird in der Tradition von Aristoteles und der klassischen Physik eingeordnet, das Neue Denken in der Quantenphysik. Die Welt heutzutage kann als Ganzes durch diese Komplementarität betrachtet werden. Gleichzeitig beschreibt Mulacz, dass die Quantenphysik nach der klassischen Denkweise nicht wirklich verstanden werden kann, denn diese wird mit dem „Satz des verbotenen Widerspruchs“, ein „entweder“ „oder“, aber kein Gleichzeitiges beschrieben. Die Logik der Kausalität von Ursache und Wirkung ist mit dem philosohischen Ausdruck der Anschaulichkeit verortet, während das Neue Denken unanschaulich und traditionell kontraintuitiv ist. Aus dieser philosophischen Vorlage heraus zeigt Mulacz einige parapsychologische Beispiele, die eine unanschauliche Komponente besitzen, die er auch objektiven Zufall nennt, oder „das Plötzliche passiert von selber“.
Die Quantenphysik ist laut Mulacz im alten Denken ein Widerspruch der Natur, welcher durch den Welle-Teilchen-Dualismus beschrieben wird. Im Neuen Denken lassen sich Welle und Teilchen als höchst komplementäre Begriffe darstellen. Bewusstsein und Unbewusstsein stehen in einem komplementären Verhältnis zu einander, wobei sie von einander ausschließende Komponenten sind. An vielen Beispielen von gegensätzlichen Phänomenen kommt Mulacz zum Schluss, es gibt einen empirischen Dualismus oder eine reduktionistische Weltanschauung, die der universalen Realität nicht gerecht wird. Genau dieser Dualismus wird aber in Parapsychologie genauer betrachtet, wobei das Psychische sich auf das Physische auswirkt und unter dem Begriff „Dual Aspects“ (zwei Dinge, die parallel laufen bzw. eines mit zwei verschiedenen Aspekten) geläufig sind. Nach dieser Definition gibt Mulacz Beispiele der Nahtoderfahrung, der außerkörperlichen Erfahrungen und der Telepathie an und verknüpft diese Phänomene mit einer Theorie der Verschränkunsgkorrelation im Gegensatz zu kausalen Ereignissen. Unter dem Gesichtspunkt der Verschränkung, sprich im Neuen Denken, lassen sich nun parapsychologische Phänomene anders anschauen.

Like this article?

Share on facebook
Share on Facebook
Share on twitter
Share on Twitter
Share on email
Send by email
Share on whatsapp
Share on WhatsApp