Was sind Symptome? Was ist eine Diagnose? Und was ist das Urteil eines Schmerzes?

Daniel Dick hielt im Rahmen von zwei Workshoptagen im Bertalanffy Center for System Science einen Vortrag über „Health and Big Data“. Die Frage nach der Diagnose scheint auf den ersten Blick eine einfache Frage zu sein, aber eigentlich geht es darum, woher ein Arzt weiß, was er in seinem Alltag weiß? Dabei wird die Frage nach den zugrunde liegenden Strukturen eines professionellen Bewusstseins und dessen Implikation seiner Arbeit gestellt. Mehrere Theorien und Philosophien rund um das Zeichen (Symptom) und die Interpretation (Arzt) über ein Objekt der Beobachtung (Schmerz) treten an seine Stelle, indem sie es mit Formwelt von Gitta und Ralf Peyns und Peirce Schildtheorie denken. Aber einen Schritt weiter: Unser Referenzsystem, in dem Wissen stattfindet, ist nur ein Teil unserer Sinngebung. Der andere Teil ist in der von Gotthard Günther ausgearbeiteten Kontextualisierung. Noch viel zu entdecken, vor allem, wenn das „Hier und Jetzt“ das Grundprinzip der Realität ist.

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